Das Modul Heizkosten plus kann in iX-Haus plus ohne zusätzliche Lizenz verwendet werden. Für die automatische Verarbeitung der E898-Dateien (integrierter Druck Heizkostenabrechnung) oder die verschiedenen Webservice ist jeweils eine Lizenz notwendig. Mit dem Modul Heizkosten plus können analog zur Heizkosten-Schnittstelle in iX-Haus unterschiedliche Dateien mit Heizkostendienstleistern in beide Richtungen ausgetauscht werden. Die Dateiformate der Austauschdatensätze werden dabei von der Arbeitsgemeinschaft Heiz- und Wasserkostenverteilung e.V. vorgegeben. Auf der Webseite https://arge-heiwako.de/ finden Sie im Bereich Datenaustausch die aktuellen Beschreibungen. Das Featurepaket 20.22 enthält eine weitere Sicht für das Modul Heizkosten plus, um den Status des Datentausches besser im Überblick zu halten.
Mit dem Heizkosten plus-Modul wurde ein komplett neuer Ansatz aufgebaut, um die Kommunikation mit den Heizkostendiensten so einfach wie möglich zu gestalten. Dabei liegt der Fokus darauf, die benötigten Schritte später so gut wie möglich automatisieren zu können.
A-Satz gesendet, der in iX-Haus plus importiert werden kann.L/M- und optional auch einen B/K-Datensatz an den Heizkostendienst geschickt werden. D-Satz und ein W-Satz gesendet, optional auch ein E898-Datensatz, welche wiederum importiert werden können.
Zur Neuanlage wählen Sie die Funktion Neu.
Zur automatisierten Anlage von Heizkreisen wählen sie die Funktion Datenübernahme Heizkreise.
Aus der Übersicht der Heizkreise können Sie die Funktion Datenübernahme Heizkreise aufrufen. Diese Funktion ist für alle Anwender interessant, die früher schon mit dem alten Heizkostenmodul gearbeitet haben und bei denen im Flächenstamm schon gut gepflegte Daten im Register für die Heizkosten hinterlegt sind.
Die Funktion analysiert diese Daten und erkennt anhand der ersten neun Ziffern in den Ordnungsnummern welche Flächen zu einem Heizkreis gehörten und baut automatisch die passenden Strukturen auf und ergänzt diese mit den Daten aus dem Katalog Heizkreis Defaultwerte.
Im Anschluss müssen die Daten nur noch ergänzt werden und sollten im besten Fall ohne großen Aufwand über das neue Modul in iX-Haus plus verwendet werden können.
Nach dem Initiieren der Heizkreise müssen die Objekte und Flächen dem Heizkostendienstleister bzw. Messdienst bekannt gemacht werden. Für diese erste Datenlieferung gibt es kein von der ARGE spezifiziertes Datenformat. Daher erzeugt iX-Haus hier eine Exceldatei, die weitestgehend dem späteren Aufbau des A-Satzes entspricht mit weiteren Details ergänzt wird.
Die Funktion unterstützt eine Mehrfachauswahl und erzeugt dann für jeden Heizkreis eine eigene Mappe in Excel sowie eine Gesamtliste mit allen Heizkreisen je Heizkostendienstleister bzw. Messdienst.
Auf der Basis der Anforderungsdatei liefert der Heizkostendienstleister einen A-Satz.
Mit dieser Funktion werden alle derzeit unterstützten Datensätze importiert. Die Logik liest die ASCII-Daten den Dateien Zeile für Zeile ein und analysiert die Datenstruktur. Dabei werden die ARGE Versionen 2.1 und 3.07 unterstützt. Für andere Datensätze oder Datensätze mit einer nicht unterstützten Version wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.
A-Satz Beim Einlesen eines A-Satzes werden die Daten im Heizkreis und im Flächenstamm ergänzt. Damit erhält jede Fläche vom Heizkostendienst eine eindeutige Ordnungsnummer, die für die zukünftige Kommunikation verwendet wird.
D-Satz / W-Satz Beim Einlesen eines D- oder W-Satzes werden die Verbrauchsinformationen in denen im Heizkreis hinterlegten Umlageschlüsseln gespeichert. Nach dem Einlesen können die Daten in der Liste HKD Verbrauch genauer eingesehen werden.
E898-Satz Beim Einlesen des E898-Satzes wird erwartet, dass sich die verknüpften Anlagen im gleichen Verzeichnis wie die Datei mit den E898-Sätzen befindet. Die Daten werden für die weitere Verarbeitung in der Datenbank gespeichert und die Dateien werden in dem fest vorgegebenen Pfad <ix-Haus>\data\Obj<ObjektNr>\Jahr<Abrechungsjahr>\<Dateiname> abgelegt. Die Einrichtung für E898 ist lizenzabhängig.
Es werden die Daten die Datensätze L (Liegenschaft) und M (Mieter/Nutzer) gesammelt und eine Datei entsprechend der ARGE-Spezifikation erzeugt. Wichtig ist, dass vor dem Erzeugen des L/M-Satzes das Abrechnungsjahr im Heizkreis korrekt eingestellt wird.
Es werden die Daten die Datensätze K und B gesammelt und eine Datei entsprechend den Vorgaben erzeugt. Wichtig ist, dass vor dem Erzeugen des B/K-Satzes das Abrechnungsjahr im Heizkreis korrekt eingestellt wird.
Das Modul Heizkosten plus bietet Validierungen der Daten an. Über die Funktion Prüfe Status werden die wichtigsten Felder per Prüflauf untersucht und mögliche Fehler angezeigt.
Teile dieser Prüfung werden ebenfalls automatisch vor einem Export der Daten ausgeführt, damit wird sichergestellt, dass erforderlichen Daten auch vorhanden sind.
Mit der Funktion können in iX-Haus Beteiligungskreise für einen Heizkreis automatisch angelegt werden.
Als Vorbereitung wird im Heizkreis eine Beteiligungskreisnummer eintragen, die pro Objekt in iX-Haus eindeutig sein muss. Überlappungen mit anderen Heizkreisen oder vorhandenen Beteiligungskreisen werden beim Speichern erkannt und als Fehler angezeigt. Sofern alle benötigten Daten wie Liegenschaftsnummer und die Flächen erfasst wurden, können die Beteiligungskreise angelegt werden. Der Heizkreis und Beteiligungskreis werden dabei intern verbunden, so dass Änderungen in der Flächenzuordnung oder den Flächendaten eines Heizkreises automatisch an den Beteiligungskreis übertragen werden.
Es existieren Möglichkeiten, um die Datenerfassung zu vereinfachen.
Im Katalog Heizkreis Defaultwerte kann für nahezu alle Felder ein Default-Wert hinterlegt werden. Beim Anlegen eines neuen Heizkreises werden diese Werte automatisch verwendet.
Darüber hinaus bietet die Funktion Datenübernahme Heizkreise die Option, Heizkreise automatisch anlegen zu lassen. Wenn Sie bereits mit dem bisherigen Heizkostenmodul gearbeitet haben, werden die im Flächenstamm hinterlegten Daten verwendet, um damit entsprechende Heizkreise aufzubauen. Bei der automatisierten Anlage wird ebenfalls der Katalog Heizkreis Defaultwerte berücksichtigt.
Als dritte Möglichkeit besteht eine Copy/Paste-Funktion. Hier kann ein Heizkreis als Quelle ausgewählt und die Funktion Heizkreis Daten kopieren ausgeführt werden. In einem zweiten Schritt können die Zielheizkreise markiert und die Funktion Heizkreis Daten einfügen aufgerufen werden. Mit dieser Funktion werden nur die Werte kopiert, die bei unterschiedlichen Heizkreisen auch identisch sein können. Die Daten zum Objekt, zur Fläche oder zur Liegenschaft werden dabei nicht berücksichtigt. Bei den Umlageschlüsseln, die grundsätzlich einen Objektbezug besitzen, wird basierend auf der Nummer automatisch ein passender Umlageschüssel zum aktuellen Objekt eingetragen.
Für die Kommunikation mit den Heizkostendienstleistern bzw. Messdiensten werden unterschiedliche Daten in beide Richtungen ausgetauscht. Die Dateiformate werden dabei von der Arbeitsgemeinschaft Heiz- und Wasserkostenverteilung e.V. vorgegeben. Auf der Webseite https://arge-heiwako.de/ finden Sie im Bereich Datenaustausch die aktuellen Beschreibungen.
Im ersten Schritt werden einmalig mit einer Anforderungsdatei die Objekte und Flächendaten an den Heizkostendienstleister bzw. Messdienst übergeben. Dieser ist die Basis für den A-Satz seitens des Messdienstes, der mit dem Import die Ordnungsbegriffe des Messdienstes in iX-Haus hinterlegt. Der Ordnungsbegriff des Messdienstes spielt die zentrale Rolle bei der Kommunikation und besteht aus 13 Ziffern. Die ersten 9 Ziffern entsprechen der Liegenschaftsnummer, gefolgt von einer vierstelligen Ziffernfolge für jede Abrechnungseinheit. Der A-Satz wird in der Regel einmalig je Liegenschaft (Heizkreis) importiert.
Regelmäßig wiederkehrend werden jährlich nach Ablauf einer Abrechnungsperiode der L/M-Satz und optional der B/K-Datensatz an den Heizkostendienstleister bzw. Messdienst übergeben. Der L/M-Satz enthält die Daten zur Liegenschaft und den Abrechnungseinheiten. Der B/K-Satz enthält Daten zu Brennstoffarten und Kosten.
Auf dieser Datenbasis erstellt der Heizkostendienstleister bzw. Messdienst die Heizkostenabrechnung und liefert diese Daten als D-Satz, W-Satz* und optional einen E898 Datensatz, die sich wieder nach iX-Haus importieren lassen.
Mit den gelieferten Abrechnungsdaten werden dann in iX-Haus die dafür vorgesehenen Umlageschlüssel mit Abrechnungswerten gefüllt, um diese im Rahmen der eigenen Abrechnungserstellung an die Mieter und Eigentümer weitergeben zu können. Mithilfe der E898-Daten (Bilddaten) werden die Abbilder der Heizkostenabrechnung in die eigene Abrechnung integriert ausgegeben und müssen nicht manuell sortiert werden.
Um auch komplexere Anlagen mit iX-Haus verarbeiten zu können, wurde als neues Element der Heizkreis eingeführt. Ein Heizkreis entspricht einer Heizungsanlage mit allen Flächen, die durch die Heizungsanlage versorgt werden. In einem Objekt kann es mehrere Heizkreise geben. Jeder Heizkreis benötigt eine eigene Liegenschaftsnummer.
Über den Heizkreis werden alle erforderlichen Daten und Einstellungen für die Kommunikation mit dem Heizkostendienstleister bzw. Messdienst und die weitere Verarbeitung erfasst. Ebenso werden die importierten und exportierten Datensätze gespeichert und strukturiert angezeigt, um den Datentausch besser nachvollziehen zu können.
*den W-Satz liefert der Heizkostendienstleister bzw. Messdienst im ARGE Format 2.1. Ab dem ARGE Format 3.x werden die Daten integriert im D-Satz geliefert.
Der Heizkreis ist das Grundelement des Moduls Heizkosten plus. Um die Daten in iX-Haus plus entsprechend zu handhaben, wurde die Beteiligungskreisart Heizkreis eingeführt. Ein Heizkreis entspricht einer Heizungsanlage mit allen Flächen, die durch die Heizungsanlage versorgt werden. In einem Objekt kann es mehrere Heizkreise geben. Jeder Heizkreis benötigt eine eigene Liegenschaftsnummer. Im Heizkreis können alle benötigten Daten und Einstellungen für die Kommunikation mit dem Heizkostendienstleisten und für die Verarbeitung gespeichert werden. Ebenso werden die importierten und exportierten Datensätze gespeichert, so dass nachvollzogen werden kann, welche Daten ausgetauscht wurden. Heizkreise werden entweder manuell angelegt oder können aus bestehenden Daten initial generiert werden.
Die Grunddaten zum Heizkreis werden in der Detailansicht Heizkreis weiter konkretisiert.
Im Register Daten werden zahlreiche Parameter abgefragt, die aber nicht alle unmittelbar bei der Erstanlage benötigt werden. Weiter unten stellen wir Methoden vor, mit denen sich die Anlage deutlich vereinfachen lässt.
| Objekt | Das iX-Haus Objekt zu dem der Heizkreis gehört. |
| Heizkreis-Nr | Eine aufsteigende Nummer die in Kombination mit dem Objekt den Heizkreis eindeutig beschreibt. In der Regel wie im folgenden Beispiel dargestellt 99001-1. |
| Bezeichnung | Ein optionales Feld für eine Beschreibung. Das Feld wird nicht weiterverarbeitet und dient zur besseren Unterscheidung. |
| Zugeordneten Flächen | Beim Klick wird eine Liste alle Flächen angezeigt und es können die Flächen, die zum Heizkreis gehören ausgewählt werden. Eine Fläche kann immer nur zu exakt einem Heizkreis gehören, daher werden bereits zugeordnete Flächen nicht mehr angeboten. Die ausgewählten Flächen werden im Reiter Flächen auch parallel als Tabelle angezeigt. |
| Liegenschaftsnummer | Die Liegenschaftsnummer wird durch den Heizkostendienstleister bzw. Messdienst vergeben und beim Importieren des A-Satzes automatisch gefüllt. Die Nummer hat immer exakt neun Stellen und ist auch Teil der Ordnungsnummer, die bei den Flächen gespeichert wird. |
| Abrechnungszeitraum | Anfang und Ende eines Abrechnungsjahrs ohne Jahreszahl. |
| Abrechnungsjahr | Das Jahr für die Abrechnung. Wenn das Abrechnungsjahr mitten im Jahr anfängt, wird hier das Jahr benötigt, in dem der Abrechnungszeitraum endet. Basierend auf dieser Einstellung werden die Daten beim Erstellen der L/M Datensätze ermittelt. Das Feld hat keine Auswirkung beim Importieren von Daten. |
| Heizkostendienst | Der Heizkostendienstleister bzw. Messdienst, der die Abrechnung erstellt. Die Daten kommen aus den iX-Haus Katalog Heizkosten, in dem auch eingestellt wird, mit welcher Schnittstellenversion die Daten übertragen werden. Aktuell werden die Versionen 2.1 und 3.07 unterstützt. |
| Kundennummer | Die Kundennummer beim Heizkostendienstleister bzw. Messdienst. Das Feld wird beim Importieren des A-Satzes automatisch gefüllt. |
| Funkablesung | Kennzeichnung, ob die Heizungsanlage mit einer Vorrichtung zur Funkablesung ausgestattet ist. Derzeit noch ohne weitere Funktion. |
| Beteiligungskreis Nummer oder Beteiligungskreis | Im Heizkreis muss zuerst eine geplante Beteiligungskreisnummer eingetragen werden. Diese wird dann von der Funktion Erzeuge Beteiligungskreis verwendet. Nach dem der Beteiligungskreis erzeugt wurde, wird hier der richtige Name angezeigt. |
| Heizfläche | Es kann ein Umlageschlüssel ausgewählt werden, in dem die relevante Heizfläche für eine Fläche hinterlegt ist. Wenn das Feld leer bleibt, wird die normale Größe der Fläche verwendet. |
| Warmwasser | Ein Umlageschlüssel mit den Details für den Warmwasserverbrauch. |
| Vorauszahlung | Einstellung, wie die Vorauszahlungen behandelt werden. Bei der Einstellung Nie werden die Felder für die Kontoklassen ausgeblendet. |
| Heizung | Eine Kontoklasse mit den Vorauszahlungen für die Heizkosten steuerfrei. |
| Heizung steuerpflichtig | Eine Kontoklasse mit den Vorauszahlungen für die Heizkosten steuerpflichtig. |
| Warmwasser | Eine Kontoklasse mit den Vorauszahlungen für das Warmwasser. |
| Kennzeichen Abrechnungsart 1 | Wird nur bei der ARGE Version 2.1 benötigt. |
| Kennzeichen Abrechnungsart 2 | Wird nur bei der ARGE Version 2.1 benötigt. |
| Heizkosten | Ein Umlageschlüssel, in dem die Daten beim Importieren der D- und W-Sätze gespeichert werden. In dem Feld können auch Daten für einen nichtexistierenden Umlageschlüssel eingetragen werden, der dann beim Import entsprechend angelegt und eingerichtet wird. |
| Kaltwasserkosten | Ein Umlageschlüssel, in dem die Daten beim Importieren der D- und W-Sätze gespeichert werden. In dem Feld können auch Daten für einen nichtexistierenden Umlageschlüssel eingetragen werden, der dann beim Import entsprechend angelegt und eingerichtet wird. |
| Sonstige Kosten | Ein Umlageschlüssel, in dem die Daten beim Importieren der D- und W-Sätze gespeichert werden. In dem Feld können auch Daten für einen nichtexistierenden Umlageschlüssel eingetragen werden, der dann beim Import entsprechend angelegt und eingerichtet wird. |
| Kaltwasserverbrauch | Ein Umlageschlüssel, in dem die Daten beim Importieren der D- und W-Sätze gespeichert werden. In dem Feld können auch Daten für einen nichtexistierenden Umlageschlüssel eingetragen werden, der dann beim Import entsprechend angelegt und eingerichtet wird. |
In dem Register Erfassung B/K Daten können die Daten für die Betriebsstoffe und Rechnungsdaten erfasst werden. Diese Daten werden dann später in den B- und K-Sätzen an den Heizkostendienstleister bzw. Messdienst übertragen.
Die Daten beinhalten eine Struktur. Der B-Satz für die Brennstoffart ist der übergeordnete Datensatz, dem dann mehrere K-Sätze für die Kostenarten (Brennstoffbezug, Wartungskosten etc.) zugeordnet werden.
Der Datensatz beinhaltet sehr viele Felder, eine Vielzahl davon sind optional und müssen nicht gefüllt werden.
Der Dialog bildet die Daten des B-Satzes 1:1 ab. Dabei sind die folgenden Besonderheiten zu beachten: Die Felder Abrechnungszeitraum von / bis und Abrechnungsjahr werden beim Anlegen automatisch aus den Daten dem Hauptdialog gefüllt.
Bei dem Feld Kennzeichen Brennstoffart handelt es sich um eine einstellige laufende Nummer, welche die beiden Datensätze verbindet.
Im zweiten Register des B-Satzes können die Daten für den K-Satz erfasst werden.
| Kostenart | Kostenarten aus dem Katalog Kostenarten. In der Regel werden die Kostenarten 201, 221, 223, 224, 225 etc. verwendet. |
| Rechnungsdatum | Rechnungsdatum. Bei Rechnungstellung im Folgejahr bitte den Endtermin der Abrechnungsperiode (z. B. 31.12.JJJJ) verwenden. |
| Belegtext | Das Feld Belegtext wurde für ein bessere Übersichtlichkeit hinzugefügt, es wird intern nicht verwendet und muss nicht gefüllt werden. |
| Menge | Menge z.B. bei Heizöleinkauf (in Liter) |
| MwSt.Code | Das Feld Mwst.Code dient nur zur Ermittlung des Steuersatzes, damit das Feld Betrag (Brutto) automatisch berechnet werden kann. Damit reicht es den Betrag einmal (in der Regel brutto) zu erfassen. |
| Betrag (netto)/Betrag /brutto) | Betragsfeld |
| Kennzeichen für einheitlich entstandene Kosten | Wird eingetragen, wenn ein E geliefert wird. Wird benötigt, wenn Kosten sowohl für Warmwasser und Heizkosten berücksichtigt werde. |
| Schlüssel steuerliche Leitungsart | Nur einzugeben, wenn der Messdienst mit dem Ausweis gemäß §35a (Haushaltsnahedienstleistungen) beauftragt worden ist. |
| Im Betrag enthaltener Lohnanteil | Nur einzugeben, wenn der Messdienst mit dem Ausweis gemäß §35a (Haushaltsnahedienstleistungen) beauftragt worden ist. |
| Verwendungsgruppe | Ohne Funktion (Bestandteil der ARGE-Spezifikation) |
Für eine bessere Übersicht wird im Register Status automatisch dokumentiert, wann ein Datensatz für den Heizkreis importiert oder exportiert worden ist.
Der Inhalt der importierten oder exportierten Daten kann in den weiteren Registern eingesehen werden.
Die angezeigten Datensätze werden für alle unterstützen ARGE Versionen verwendet. Daher kann es auch Spalten geben, die in der aktuelleren Version nicht mehr vorkommen.
Es wird pro Abrechnungsjahr jeweils der letzte verarbeitete Datensatz gespeichert. Auch mehrere Ex- und Importe je Heizkreis und Abrechnungsjahr führen immer exakt zu einem Datensatz.
Im Register Importierte E898 Sätze besteht die Besonderheit, dass von hier mit der Funktion Öffne Bilddatei die verknüpften Anlagen zu den Datensätzen eingesehen werden können. Dabei wird Anhand der Extension des Dateinamens das damit verknüpfte Standardprogramm zum Öffnen verwendet.
Im ersten Register Daten werden die Flächen eingestellt, die zum aktuellen Heizkreis zugeordnet sind. Da die Anzeige in dem kleinen Fenster bei umfangreichen Heizkreisen unübersichtlich werden kann, werden die Daten der zugeordneten Flächen zur besseren Übersicht als Tabelle im Register Flächen dargestellt.
Je Fläche werden an dieser Stelle ebenfalls die Informationen zur HKD Kundennummer und HKD Ordnungsnummer ausgegeben.
Die folgenden Hintergrundinformationen erläutern die Mechanik hinter dem Datentausch: In den Stammdaten der Fläche (Flächenstamm iX-Haus) finden Sie ein Register mit Daten für die Heizkostendienste, die dort ebenfalls manuell editiert werden können. Diese Daten müssen zu den Heizkreisen passen! Im Regelfall werden diese Daten nicht manuell eingetragen, sondern werden mit dem Austausch des A-Satzes automatisch synchronisiert.
Eine nicht zugeordnete Fläche müsste zuerst über das Register Daten dem Heizkreis zugeordnet werden und dann über eine Anforderungsdatei und einem neu importierten A-Satz korrekt verbunden werden.
Die Liste HKD Verbrauch dient der Übersicht, die vom Heizkostendienstleister bzw. Messdienst erhaltenen Daten vor einer Weiterverarbeitung prüfen zu können. Beim Einlesen der D- und W-Sätze werden die unterschiedlichen Beträge zusammengefasst und in den eingestellten Umlageschlüsseln gespeichert. In der Liste werden die drei Dimensionen Zeit, Umlageschlüssel und Flächen mit Mietern für die letzten zehn Jahre angezeigt. Der erste Aufruf kann etwas mehr Zeit benötigen, da die Daten initial vorbereitet werden. Im Anschluss kann zügig mit den Daten gearbeitet werden.
Die Liste wertet die hinterlegten Umlageschlüssel aus. Daher müssen auch entsprechende Umlageschlüssel (z.B. Festwert) existieren. Andernfalls wird es keine Anzeige geben.
Für eine sinnvolle Anzeige bietet sich der Einsatz von Filtern an. Wenn beispielsweise ein Filter auf eine Fläche und einen Umlageschlüssel definiert wird, kann für diesen Fall die Kostenentwicklung der letzten 10 Jahre abgelesen werden. Wird z. B. ein Filter auf das letzte Jahr einstellt, fällt schnell auf, ob für alle Mieter und Leerstände ein Wert erfasst worden ist.
In der Liste werden nur die Daten aus den Umlageschlüsseln ausgewertet. Das bedeutet, Daten aus dem WEG ohne SEV-Szenario können hier nur summiert für den jeweiligen Eigentümer angezeigt werden (siehe Abschnitt „Vertiefung zum Thema WEG mit/ohne Sondereigentumsverwaltung (SEV)“). Bei dem Szenario WEG mit SEV- oder WEG ohne SEV-Eintrag werden auch alle Zeilen aus dem SEV-Bereich angezeigt.
In der Übersicht können die Daten für eine Fläche im Lauf der Zeit eingesehen werden. Bei einem Wechsel des Mieters werden die Intervalle des Abrechnungsjahrs entsprechend aufgeteilt und der Verbrauch für jeden Mieter separat angezeigt. Bei Zeilen, die in der Zukunft liegen, wird die Textfarbe hellgrau verwendet. Dazu gehören auch die Zeilen für das laufende Abrechnungsjahr, da es hier noch keine finalen Werte gibt. Mit einem Doppelkick öffnet sich die Detailansicht. Damit werden alle Zeilen aus den D- und W-Satz für die Fläche und den Zeitraum angezeigt. So besteht mit dieser Anzeige ein wirkungsvolles Werkzeug, um die gegebenen Zahlen zu analysieren.
Bitte beachten Sie, dass hier nicht nach dem Typ gefiltert wird und auch Zeilen angezeigt werden, die nicht bei der Summenbildung berücksichtigt werden.
Der HKD-Testdatengenerator ist nur für den Einsatz in einer Testumgebung vorgesehen. Hiermit können Sie das Heizkostenmodul unverbindlich ausprobieren, ohne dass die aktuellen Daten an die Heizkostenanbieter geschickt werden. Dies dient z. B. zum Einarbeiten, zum Testen oder im Rahmen einer Schulung. Da hiermit fast alle Felder mit festen Werten befüllt werden, ist der HKD-Testgenerator für den produktiven Einsatz in keinster Weise geeignet.
Zu versuchen, sich die benötigten Daten anhand der Formatvorgaben manuell aufzubauen, stößt voraussichtlich sehr schnell an Grenzen, da die Daten nicht einfach zu lesen sind und exakt zu den aktuellen Daten passen müssen.
Über den Menüpunkt Extra > Heizkosten Testdaten Generator kann das Programm aufgerufen werden.
Im ersten Register wird die Bedienung erläutert und mit dem Warnhinweis versehen, dass das Programm nur Testdaten generiert.
Bei allen erzeugten Dateien handelt es sich um ASCII-Dateien, die mit jedem ASCII-Editor editiert werden können, wenn Sie sich noch komplexere Testdaten aufbauen möchte. Da die Daten ohne Trennzeichen in der Datei aufgeführt werden, empfehlen wir einen Editor mit einer Zeilen- und Spaltenanzeige zu verwenden. Das Datenformat wird auf der Webseite ARGE HEIWAKO (Arbeitsgemeinschaft Heiz- und Wasserkostenverteilung e.V.) beschrieben: https://arge-heiwako.de/veroeffentlichungen/datenaustausch
Im Modul Heizkosten plus können auch WEG- und SEV-Objekte bearbeitet werden.
Für die zahlreichen Varianten, die sich jeweils unterschiedlich verhalten, werden in folgendem Abschnitt die Unterschiede erläutert. Die Beschreibung bezieht sich technisch auf die Datensätze. Beim Thema SEV-Einrichtung empfehlen wir Ihnen, die Unterstützung unseres erfahrenden Consultingteams einzuholen.
Der Datenaustausch in Verbindung mit WEG’s wird nur mit der ARGE Version 3.07 unterstützt, da die Version 2.1 keine eigenständigen Felder für Mieter und Eigentümer anbietet.
iX-Haus unterscheidet die folgenden Fälle:
a.) Mietwohnung mit Mieter b.) Mietwohnung mit Leerstand c.) WEG mit SEV Wohnung mit Mieter d.) WEG mit SEV Wohnung mit Leerstand e.) WEG ohne SEV in Eigennutzung f.) WEG ohne SEV mit Mieter g.) WEG ohne SEV mit Leerstand
Bei einer Mietwohnung ohne Bezug zu einer WEG (a.+b.) werden die Daten des Mieters aus dem Personenstamm (PER-Daten) verwendet und der erste Objekteigentümer wird als Eigentümer eingetragen.
Bei einer WEG mit SEV gibt es zwei Objekte. Der Eigentümer wird aus dem PER-Datensatz des Hauptobjekts ermittelt. Der Mieter steht im PER-Datensatz des verbundenen SEV-Objekts.
Bei einer WEG ohne SEV gibt es kein zweites Objekt und die Mieterdaten können in einem eigenen Register im Flächenstamm erfasst werden. Die Eigentümer stehen immer im PER-Datensatz.
Für den Fall einer WEG ohne SEV in Eigennutzung wird der Eigentümer als Nutzer aus dem PER-Datensatz gefüllt. Es findet kein weiterer Eintrag statt.
Bei allen drei Leerstandsvarianten wird als Nutzer das Wort „LEERSTAND“ eingetragen.
Ziel der Abrechnung ist, dass die aufgelaufenen Kosten und Verbräuche den unterschiedlichen Mietern und Eigentümern korrekt zugeordnet werden können. Daher müssen die verschiedenen Datumswerte aus allen Quellen in einen eindeutigen Ablauf gebracht werden. Für jeden Abschnitt gibt es dann eine eigene Zeile.
Hier ein komplexes Beispiel:
Zeitstrahl: =======================================================================================⇒
WEG ohne SEV ——- Mieter 1 —> ←——Mieter2—–> WEG mit SEV ←———Mieter 2 ——> Ergebnis ←—E1——>←E2→←–E3——–>←E4→←—-E5——————>←-E6→
E1: WEG ohne SEV =⇒ Mieter1 als Nutzer , Eigentümer1 als Eigentümer E2: WEG ohne SEV Leerstand =⇒ Leerstand , Eigentümer1 als Eigentümer E3: WEG ohne SEV =⇒ Mieter2 als Nutzer , Eigentümer1 als Eigentümer E4: WEG ohne SEV =⇒ Mieter2 als Nutzer , Eigentümer2 als Eigentümer E5: WEG mit SEV =⇒ Mieter2 als Nutzer , Eigentümer2 als Eigentümer E6: WEG mit SEV Leerstand =⇒ Leerstand , Eigentümer2 als Eigentümer
In dem Beispiel gibt es einen Eigentümerwechsel, einen Mieterwechsel mit Leerstand und einen Wechsel von WEG ohne SEV in den Moduls WEG mit SEV.
Als Ergebnis wird bei jedem Wechsel eine neue Zeile mit den entsprechenden Daten angelegt.
Bei den Zeiträumen wird das ganze Abrechnungsjahr lückenlos und ohne Überschneidungen abgedeckt.
Beim Einlesen des aus diesen Daten entstandenen D-Satzes, wird die Logik wieder umgekehrt ausgeführt, um die Beträge den entsprechenden Mietern und Eigentümern zuordnen zu können. Dabei werden dann bei Bedarf auch Daten aus mehreren Zeilen zusammengefasst.
Für den Eigentümer 1 aus dem Beispiel müssen z. B. die Beträge aus E1, E2 und E3 summiert werden. Für Eigentümer 2 die Beträge aus E4, E5 und E6.
Eine wichtige Rolle spielt beim Verarbeiten der Daten der 20-stellige Ordnungsbegriff des Auftraggebers. Im Bereich der On-Site-Role Schnittstelle entspricht das Feld der dortigen PM-Nummer.
Die Nummer wird wie folgt aufgebaut:
<ObjektNr>+<FlächenNr>/<Zeitstempel><optionaler Zusatz>
Für jeden Fall gibt es hier wieder entsprechende Varianten: a.) Mietwohnung mit Mieter: ObjektNr und FlächenNr aus dem Hauptobjekt, b.) Mietwohnung mit Leerstand: ObjektNr und FlächenNr aus dem Hauptobjekt, Zusatz „LE“ c.) WEG mit SEV Wohnung mit Mieter: ObjektNr und FlächenNr aus dem SEV Objekt, d.) WEG mit SEV Wohnung mit Leerstand: ObjektNr und FlächenNr aus dem SEV Objekt, Zusatz „LE“ e.) WEG ohne SEV in Eigennutzung: ObjektNr und FlächenNr aus dem Hauptobjekt, Zusatz „EX“ f.) WEG ohne SEV mit Mieter: ObjektNr und FlächenNr aus dem Hauptobjekt, Zusatz „EX“ g.) WEG ohne SEV mit Leerstand: ObjektNr und FlächenNr aus dem Hauptobjekt, Zusatz „LE“
Der Zeitstempel ist jeweils das Startdatum der aktuellen Belegung aus den unterschiedlichen Quellen.
Die Fälle b und g sind schwierig zu unterscheiden. Im Programm muss dazu die Belegung des Hauptobjekts untersucht werden. Wenn es zu dem Zeitpunkt eine Belegung gibt, ist es Fall g. Wenn es keine Belegung gibt, ist es Fall a. Die Unterscheidung funktioniert, weil eine WEG-Fläche immer einen Eigentümer haben muss.
Bei einer maximal fünfstelligen Objektnummer und sechsstelligen Flächennummer reicht die Zeichenanzahl nicht mehr für das beschriebene Format aus. Hier verzichtet iX-Haus auf die letzte Stelle.
Die mit dem Heizkostendienstleister bzw. Messdienst ausgetauschten Datensätze, die über Heizkosten plus importiert und exportiert werden, sind in der Regel für den Benutzer sehr schwierig zu lesen, da sehr viele Daten ohne Trennzeichen aufgelistet werden. Zum Beispiel werden hier Datumswerte ohne Punkte und Dezimalzahlen ohne Komma geschrieben (die Ziffernfolge 0102020030100 könnte für das Datum 01.02.2002 und die Zahl 30,1 stehen). Um die Lesbarkeit zu erhöhen und die Daten prüfen zu können, stellt iX-Haus die Daten als Tabelle in einem lesbaren Format dar und ergänzt diese um hilfreiche Spalten wie Objekt-Nummer, Fläche sowie Heizkreis.
Aktuell ist das Erzeugen eines B/K-Satzes analog zur Erfassung in den Portalen eines Messdienstes möglich. Eine Anbindung an die Buchhaltung von iX-Haus ist für ein späteres Release geplant.
BKSatzAktivieren | [1.23250.1] | Hiermit kann die Erfassung von Brennstoffarten und Kostenarten für den B/K-Satz aktiviert werden. |